05.09.2025

Gedankenstress bei Führungskräften.

Gedankenstress bei Führungskräften.

„Endlose Gedanken, enge Atemwege, und Stress, der nicht aufhört.“ Wenn Führungskräfte, Manager und überlastete Unternehmer im Gedankenstress stecken, dann ist saure Gurken Zeit.

Kennst Du so eine Arbeitsphase?

Der Arbeitstag ist schon längst vorbei und der Urlaub auch. Doch Abschalten gelingt fast nicht mehr..

Du bist zu Hause und gleichzeitig  noch hyperaktiv mit

Deinem Kopf 

im Unternehmen. Mit stagnierenden Gedanken:

Über die Entscheidung von heute Morgen.
Über den Mitarbeiter, der gerade schwierig ist.
Über die Mail, die Du noch nicht beantwortet hast.
Über das Gespräch von morgen.
Über die Zahlen.
Über die Zukunft.
Über das, was vielleicht passieren könnte.

Obwohl Du eigentlich zur Ruhe kommen möchtest. Obwohl Du eigentlich das Leben genießen möchtest. Obwohl Du eigentlich…

Streiche das eigentlich! Denn Leben ist jetzt!

Doch wo ist der Aus – Knopf. für den Gedankenstress.


„Ich muss jetzt nur abschalten.“

Allein der Gedanke erzeugt Frust ohne vorhandenen

OFF Knopf. 

Dein Kopf ist kein Laptop, den Du anschalten oder zuklappen kannst.

Du trägst Verantwortung:

Als Unternehmer:in, Manager:in oder Führungskraft bist Du  gewohnt, Dinge zu lösen.

Du denkst voraus.

Du erkennst Risiken.

Du triffst Entscheidungen.

Du hältst Dinge zusammen.

Du bist für andere da.

Und irgendwann wird aus dieser Stärke ein Dauerprogramm:

Immer denken. Immer planen. Immer funktionieren.

Bis Du gar nicht mehr merkst, wie laut es in Dir geworden ist.


Das Verrückte daran?

Du musst nicht einmal gestresst aussehen.

Vielleicht wirkst Du sogar ausgesprochen souverän.

Du funktionierst.

Du lieferst.

Du bist freundlich.

Du führst Gespräche.

Du triffst Entscheidungen.

Und trotzdem kann es sich innen ganz anders anfühlen.

Unruhe.

Druck.

Gedankenspiralen.

Schlechter Schlaf.

Gereiztheit.

Das Gefühl, nie wirklich fertig zu sein.

Und diese eine Sehnsucht:

„Ich möchte Ruhe im Kopf.“


Aber Ruhe ist nicht Nichtstun.

Das ist ein wichtiger Unterschied.

Ruhe bedeutet nicht:

Hängematte.
Wellness.
Urlaub.

Kannst Du  machen.

Ist  meist jedoch nur kurzfristig.

Ruhe bedeutet für mich was anderes.

Ruhe bedeutet:

Ich muss nicht auf jeden Gedanken aufspringen.

Ich muss nicht jedes Problem sofort lösen.

Ich muss nicht jede Unsicherheit beseitigen.

Ich muss nicht alles kontrollieren.

Und vor allem:

Ich muss nicht jedem Gedanken glauben.


Gedanken sind Gedanken. Keine Fakten.

Das klingt banal.

Ist aber ziemlich mächtig.

Da ist dieser Gedanke:

„Das könnte schiefgehen.“

Okay.

Ein Gedanke.

Nicht die Zukunft.

Da ist:

„Ich muss das unbedingt heute noch klären.“

Okay.

Ein Gedanke.

Kein Gesetz.

Oder:

„Als Führungskraft darf ich mir keine Unsicherheit erlauben.“

Wirklich?

Wer hat das eigentlich beschlossen?

Genau hier beginnt für mich Veränderung.

Nicht indem wir versuchen, unseren Kopf leer zu machen.

Sondern indem wir anfangen, unserem Kopf nicht mehr alles abzunehmen, was er uns erzählt.


Weniger Gedankenstress. Mehr innere Beweglichkeit.

Im Coaching schaue ich deshalb nicht nur auf das offensichtliche Problem.

Mich interessiert:

Was läuft da eigentlich im Hintergrund?

Welche Gedanken drehen immer wieder dieselbe Runde?

Welche Erwartungen stehen dahinter?

Wo machst Du Dir selbst Druck?

Was glaubst Du leisten, beweisen oder kontrollieren zu müssen?

Und welche dieser Regeln hast Du irgendwann einmal gelernt – ohne sie jemals bewusst zu überprüfen?

Denn selten ist die Situation das Problem.

Sondern das, was wir daraus machen. 


Führung beginnt nicht beim Führungsseminar.

Sie beginnt bei Dir.

Das klingt vielleicht unbequem.

Ist es manchmal auch.

Denn Deine innere Verfassung sitzt mit im Meeting.

Immer.

Wenn Du unter Druck stehst, kommunizierst Du anders.

Wenn Du unsicher bist, entscheidest Du anders.

Wenn Du erschöpft bist, reagierst Du anders, usw.

Wenn Du jedoch innerlich ruhig bist, hast Du wieder Möglichkeiten, die vorher nicht da waren.

Du hörst besser zu.

Du erkennst mehr.

Du musst weniger kämpfen.

Du kannst klarer entscheiden.

Und Dein Gegenüber merkt:

Da ist jemand wirklich präsent.


Und was hat HR damit zu tun?

Eine Menge.

Denn wir können noch so viele Führungsleitbilder schreiben.

Noch ein Seminar anbieten.

Noch ein Kommunikationstool einführen.

Noch eine neue Strategie entwickeln.

Wenn Führungskräfte dauerhaft auf innerer Überholspur unterwegs sind, hilft das irgendwann nicht mehr.

Deshalb gehört für mich zu moderner Führungskräfteentwicklung auch die Frage:

Wie geht es eigentlich der Person, die da vorne führt?

Nicht als Wellnessprogramm.

Sondern als echte Ressource.

Denn eine Führungskraft, die sich selbst gut steuern kann, hat bessere Voraussetzungen, andere Menschen zu führen.

Selbstführung vor Fremdführung.

Klingt simpel.

Ist es aber nicht immer.


Drei kleine Fragen für Dich.

Wenn Du gerade merkst:
„Verdammt. Das kenne ich.“

Dann probiere heute einmal etwas anderes.

Nicht noch eine Methode.

Nur drei Fragen:

1. Muss ich das wirklich jetzt lösen?

Oder reicht es, wenn es morgen dran ist?

2. Ist das gerade ein Problem – oder ein Gedanke über ein mögliches Problem?

Das ist ein Unterschied.

3. Was darf ich heute bewusst loslassen?

Nicht für immer.

Nur für heute.

Das reicht.


Denn Dein Kopf braucht keinen weiteren Leistungsauftrag.

Er braucht eine Pause.

Du übriges auch.

Nicht weil Du schwach bist.

Nicht weil Du weniger leisten möchtest.

Nicht weil Du „das Leben nicht im Griff“ hast.

Sondern weil Du ein Mensch bist.

Mit Grenzen.

Mit Gefühlen.

Mit Bedürfnissen.

Mit einem ziemlich cleveren Kopf, der vergessen hat, wie Leben lebendig bleibt..


Gedankenstress runter. Ruhe rauf.

Das ist keine Aufforderung zum Aussteigen.

Ganz im Gegenteil.

Es geht ums Einsteigen.

In Dein eigenes Leben.

In Deine Klarheit.

In Deine Energie.

In Deine Entscheidungskraft.

In das, was wirklich Deins ist.

Weiter DENKEN.

Aber nicht endlos.

Weiter MACHEN.

Aber nicht gegen Dich.

Weiter ENTWICKELN.

Aber mit Dir.

Und vielleicht irgendwann:

mit friedvoller Gelassenheit.


Und wenn Dein Kopf gerade ziemlich laut ist?

Dann müssen wir nicht gleich Dein ganzes Leben umkrempeln.

Wir können erstmal schauen, was da eigentlich so laut ist.

In meiner Coachingmanufaktur geht es darum:

Gedanken- und Emotionsschleifen fühlbar zu beenden.
Unbewusste Stressquellen zu entdecken.
Neue Perspektiven zu entwickeln.
Klarer werden.
Ruhiger werden.

Wieder mehr bei Dir ankommen.

Ohne Schablone.

Ohne „Du musst nur loslassen.“

Und ohne Coaching-Geblubber.

Dafür Klarheit, Erfahrung, Humor und eine ordentliche Portion Menschlichkeit.

Denn:

Es ist schon alles da.

Manchmal braucht es nur einen anderen Blick darauf.

Wenn Du spürst, dass Dein Kopf und Du einen OFF Knopf , brauchst, dann lass uns sprechen.

Face to Face in der Coachingmanufaktur in Düsseldorf, online oder – wenn es passt – draußen in der Natur.

Meld Dich – Ich freue mich auf Deine Birne.

P.S. unten findest Du ein ergänzendes Video zur Meditation mit wertvollen  weiteren Impulsen.


Lebendich Coachingmanufaktur

Claudia Pietsch – ter Veer

Weiter denken. Weiter machen. Mit friedvoller Gelassenheit.